Gutes Wetter „verleitet“ zum Beobachten. Auch am 11.08.2025 war die Sonne dran. Trotzdem das Wetter super ist im oberen Erzgebirge (seit langem mal wieder), lässt das Seeing1 am Nachmittag wieder zu wünschen übrig. Deswegen ist bei allem Bemühen kein top scharfes Sonnenbild hinzubekommen. Vormittags gelingt mir das zeitlich leider nicht. Dann wäre sicher das Seeing besser, da die steigenden Temperaturen die Luft noch nicht so in Bewegung gebracht hätten.
Die heutige Beobachtung ergab eine Relativzahl von 140. Diese Zahl weicht sicher von der Relativzahl großer Observatorien ab. Es ist die von mir mit meinem Instrumentarium ermittelte Relativzahl. Diese setzt sich zusammen aus der Anzahl der Fleckengruppen multipliziert mit 10 und der dazu addierten Anzahl der Einzelflecken zusammen. Am 11. August somit 10 Fleckengruppen und 40 Flecken.
Beobachtet wurde wieder mit dem 130/910 APO mit Baader FFC und der Canon EOS 6DII. Als Sonnenfilter wurde ein Baader-Astrosolar-Foliefilter eingesetzt. Die Relativzahl wurde aus dem Foto ermittelt.

- Seeing: Athmosphärischer Einfluss auf die Qualität des Fernrohrbildes. Die Luft ist nie ruhig. die Athmosphäre macht sich durch Unschärfen (Flimmern) im Bild bemerkbar ↩︎