Venus und Jupiter bilden zur Zeit am Morgenhimmel ein interessantes Paar. Hell und sehr markant stehen der Riesenplanet Jupiter und die Venus sehr nah (nur 0,51 Grad) beieinander. Es ist die schönste Planetenbegegnung in diesem Jahr. Manch einer möge dieser Begegnung die Aussicht auf Macht, Geld und Liebe zuordnen.
In Wirklichkeit ist es nur die derzeitige Position von zwei Planeten unseres Sonnensystems in der gleichen Richtung. Nah sind sich die beiden gar nicht. Jupiter (der schwächere von beiden) befindet sich derzeit in einer Entfernung von 888 Millionen km. Venus dagegen nur 185 Millionen km. Ein immenser Unterschied. Schon morgen werden beide Planeten wieder deutlich von einander getrennt stehen. Venus wird zügig den „Ort der Begegnung“ verlassen. Sie bewegt sich schneller.
Um das ganze zu veranschaulichen anbei auch ein Foto, heute morgen mit dem Handy aufgenommen. Statt die Kamera aufzubauen, habe ich lieber den Augenblick genossen und auch ein bissel nach den Perseiden geschaut. Da aber der Mond in diesem Jahr ein störender Geselle ist, konnte ich keine der „Tränen des Laurentius“ entdecken. Aber es bleiben ja noch ein paar Nächte.
